Work | Filme | No One Can Hear You

Neuseeland/Deutschland 2001
Rolle: Deputy Henley
Regie: John Laing
Zusammenfassung: Etwas furchtbares ist in einer kleinen Stadt gesehen und Sheriff Webster hat so etwas auch noch nie gesehen. Zwei Familien wurden von einem Axtmörder regelrecht zerstückelt. Die Polizei kommt mit ihren Ermittlungen nicht wirklich vorärts. Die Reporterin Trish Burchall fühlt sich deshalb dazu animiert, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei findet sie heraus, dass es vor fünfzehn Jahren bereits einen ähnlichen Fall gegeben hat. Jedoch wurde der Täter damals gefasst und zum Tode verurteilt. Gibt es Zusammenhänge mit den aktuellen Verbrechen?
Laufzeit: 92 min. -
FSK: 16 -
Genre: Thriller/Horror -
Darsteller: Jaime Passier-Armstrong, Kelly McGillis, Barry Corbin, Kate Elliott, Craig Parker, Tom Huntington, Daniel Gillies, Kieren Hutchison -
Produktionsfirma: Daybreak Pictures
Rollenbeschreibung: Craig spielt in diesem Film den leicht vertrottelten, penetrant Kaugummi kauenden Cop Henley. Als sich die Situation zuspitzt, wird ihm die Aufgabe übertragen, auf Trish Burchall`s Töchter aufzupassen. Überraschend viel Screentime.
Der in Neuseeland nur als TV-Film konzipierte Film wurde in Deutschland auf DVD und Video veröffentlicht, beides steht seit dem 14.01.2003 in den Läden. Am 9.Februar 2004 lief der Film ebenfalls im deutschen Fernsehen (ZDF).
Infos zur DVD
Sprachen: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1),English (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Preis: ca. 20 Euro
Regionalcode: 2, Europa und Japan
Bonusmaterial: Film Trailer, Trailer zu "Commando Deep Sea", "Bruiser" und "The House next door"
Meinungen:
Um es kurz und knapp zu machen: Ich würde „NO ONE CAN HEAR YOU“ ins obere Mittelfeld einstufen. Spannende und kurzweilige Unterhaltung, die aber nicht in die Filmgeschichte eingehen wird. [
Haiko`s Filmlexion]

Es ist recht ordentliche Unterhaltung geworden die Regisseur John Laing da abgedreht hat. Der "Xena"-erfahrene Spielleiter hat einen interessanten Slasher inszeniert, ohne jedoch dabei das Genre neu zu erfinden. Er konzentriert sich auf die typischen Elemente des Slashermovies und fährt gut damit, auch wenn die explizite Darstellung von Gewalttätigkeiten weitestgehend ausbleibt. Vielmehr wird der Zuschauer seiner eigenen Phantasie bzgl. der Massenmorde überlassen. Nicht ganz verkehrt, wenn man die Hürden der verschiedenen Zensurstellen umschiffen will. Bei Uncle Sam ist dies allerdings nicht gut gelaufen, denn wegen der eher lahmen erotischen Szenen erhielt der Film ein R-Rating.
Die Geschichte setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: eine besorgte Mutter, ein paar unbedarfte Teenies und ein Killer den der Zuschauer erraten muss, wenn er denn Spaß daran hat. Die Story, dieses vom ZDF produzierten Films ist somit zwar nicht unbedingt originell, aber dennoch unterhaltsam. Bei den Schauspielern ragt natürlich der Name Kelly McGillis heraus, die auch eine solide Leistung abliefert. Den Zahn der Zeit kann die bekannte Mimin aber nicht verbergen, denn die Traumfrau aus "Top Gun" ist eine Ecke älter geworden, rund 16 Jahre machen eine Menge aus. Ihrer schauspielerischen Qualität tut dies aber keinen Abbruch.
Die übrigen Akteure wie Kate Elliott (Xena), Craig Parker (HdR-Die Gefährten), Jaime Passier-Armstrong und Barry Corbin sind um Kelly McGillis angeordnet, um die sich der Streifen eindeutig dreht. Dass dabei die Gefahr für ihre Filmfamilie bzw. der Fokus auf die gefährliche Situation ein wenig verloren geht, kann locker verschmerzt werden. Der Spannungsbogen kehrt immer wieder zu der Kernstory zurück, die in einer klassischen Genre-Kameraarbeit fotografiert wurde. [
Splashmovies.de]
Ich hätte dem Film eine 7 gegeben (von 10 möglichen Punkten), aber nur für die letzte Minute. Für 90 Minuten ist es ein durchschnittlich guter Thriller mit guten Schauspielern und überraschenden Momenten. Gut anzuschauen. Die letzte Minute verdirbt meiner Meinung nach den Gedanken dieses Filmes. Daher nur eine 6. [imdb-Nutzer]
Obwohl der Fim einige übertriebene Darstellungen, Ungereimtheiten in der Handlung und Inkonsistenzen beinhaltet, unterhält er dich dennoch für 90 Minuten. Die Story entspricht manchmal sehr den Klischees, aber das soll nicht heissen, dass man den Film nicht geniessen kann. [imdb-Nutzer]
Imdb-User-Rating: 4.3/10
Extras:
Artikel "Wenn man heute zum Woodhill heruntergeht ..."
Links:
No one can hear you bei imdb