xx info // tv // diplomatic immunity // episodenguide
Hier findet ihr die einzelnen Folgen von "Diplomatic Immunity", inclusive des Titels, des Ausstrahlungsdatum im NZ-TV und einer kurzen Zusammenfassung. Wenn ihr auf die blauen Zusammenfassungen klickt, erscheint unter der Übersicht die ausführlichere Zusammenfassung der Folge.
| Folge |
Kurzusammenfassung |
Datum |
| 1x01 |
Lets Get It On |
Leighton kommt im Konsulat an und fühlt sich zu Lelanie hingezogen und vom Konsulatseigenen Weg, Dinge zu tun, abgestoßen. |
10.03.2009 |
| 1x02 |
Idiot Wind |
Es ist Folafa Tag, das Fe'ausische Gegenstück zum ersten April und die Scherze gehen gründlich schief. |
17.03.2009 |
| 1x03 |
Tattoo You |
In dem Versuch, Leighton mit dem Versprechen von Macht loszuwerden wollen die Fe'ausier ihn zum ersten nicht fe'ausischen Aratika (eine sehr hohe Position) machen. Aber nichts läuft wie geplant. |
24.03.2009 |
| 1x04 |
Love My Way |
Leighton kommt im Konsulat an und stellt fest, dass alle in der Vorbereitung für einige Hochzeiten sind. Die meisten sind für Mitglieder der polygamen quasi-religiösen Sekte - und eine für Leilani. |
31.03.2009 |
| 1x05 |
War! |
Nach der geplatzten Hochzeit Leilanis mit Prinz Toomai hat Fa'akofa Fe'ausi den Krieg erklärt. Leighton tut sein Bestes, um die Eskalation zwischen den beiden stolzen Nationen zu verhindern. |
07.04.2009 |
| 1x06 |
Boris the Spider |
Die Ankunft der aktuellen diplomatischen Lieferung aus der Heimat durch Niu, Fe'ausis Surflegende, beinhaltet nicht nur die übliche Schmuggelware sondern auch etwas viel unangenehmeres. |
14.04.2009 |
| 1x07 |
Climb Every Mountain |
Dieses Mal ist es Leighton, der die Fe'ausi vor ihrer eigenen Gier schützen muss als sie planen, alles Geld aus dem Phosphatabbau in ein sehr merkwürdiges Musical zu stecken. |
28.04.2009 |
| 1x08 |
Strange Fruit |
Das jährliche Frangipani-Festival der pazifischen Inselkulturen gibt Leighton die Chance, der Hölle des fe'ausischen Konsulates zu entkommen. |
05.05.2009 |
| 1x09 |
Chain of Fools |
Eine Anti-Walfang-Protestantin hat sich am Eingang des Konsulates festgekettet während hinter dem Konsulat in Micks Hütte Dosen voller eingemachtem Wal darauf warten, nach Japan exportiert zu werden. |
12.05.2009 |
| 1x10 |
Graceland |
Leighton wird von der Vergangenheit eingeholt, als Prinzessin Grase - der Grund warum er im fe'ausischen Konsulat gelandet ist - für einen Überraschungsbesuch in seinem Büro steht, ein Ergebnis ihrer letzten Reha. |
19.05.2009 |
| 1x11 |
All Eyez On Me |
Für Jonah gibt es eine neue Frau in seinem Leben - Svetlana. Aber wird mit Jonah gespielt und ist er in die Falle gegangen? |
26.05.2009 |
| 1x12 |
Food for Thought |
Der König hat auf den bösen Ernährungsberater gehört und eine Diät begonnen - was bedeutet, dass jeder Fe'ausi die selbe Diät zu sich nehmen muss - und sie ist vegan. |
02.06.2009 |
| 1x13 |
Spy (In the House of Love) |
Der Terror kommt nach Fe'ausi. Bumabuma Day, das Gegenstück zum Guy Fawke's Tag, steht an. Aber das ist nicht alles, da Leighton vom SIS kontaktiert wurde - dem neuseeländischen Geheimdienst. Der SIS denkt, das Leilani eine Terroristin ist. |
09.06.2009 |
Folge 1x11 - Aller Augen ruhen auf mir
(All Eyes On Me - von Bettina)
Jonah wandert auf Freiersfüßen, doch irgendetwas stimmt mit seiner angebeteten Svetlana nicht. In seltener Einigkeit versuchen die übrigen Botschaftsangehörigen, ihn vor einer Dummheit zu bewahren und wieder muss Leighton die Kohlen aus dem Feuer holen.
Jonahs Büro: Der Botschafter hat sich in Schale geworfen und verteilt gerade großzügig sein Duftwässerchen, als Leighton hereinschneit. Umwölkt von Jonahs Parfüm stellt er fest, dass dieser offenbar nicht erpicht darauf ist, mit ihm die vereinbarte Besprechung über den Kampf gegen das organisierte Verbrechen und Korruption abzuhalten. Hartnäckig weist er den Botschafter darauf hin, dass, obwohl er die dazu erforderlichen Unterlagen bereits lange auf dem Schreibtisch hat - wie üblich - keine Vereinbarungen getroffen wurden. Jonah ist das in diesem Moment herzlich egal und er stürmt in den Flur.
An der Rezeption trifft er auf die Inquisition in Gestalt von Kirsty, die ihn nach dem Wohin und Warum seines recht überstürzt wirkenden Aufbruchs ausquetscht, während Leighton grinsend zusieht, wie Jonah sich windet. Nachdem er diese Hürde gemeistert hat, fängt ihn Suga kurz vor der Tür ab und wedelt mit einem Schreibbrett unter seiner Nase herum. "Unterschreib dies für die armen Kinder Fe'ausis!" So in Eile ist Jonah nun doch nicht, dass er nicht bemerkt, was Suga im Schilde führt. "Es gibt keine armen Kinder auf Fe'ausi. Und ich bezahle nicht für deine plastische Chirurgie!" empört er sich. Suga ist beleidigt, doch muss sich zunächst damit abfinden, dass ihre "sinkenden Hügel gelegentlicher Liebe, nicht zu strammen Bergen steter Freude" werden. Erleichert versucht Jonah erneut die Botschaft zu verlassen, nur um an der Tür Mick in die Fänge zu laufen, der versucht, ihn in einen Nebenraum zu zerren, um eines ihrer zweifelhaften Geschäfte zu besprechen. Jonah lässt ihm den Vortritt, um ihn dann blitzschnell einzuschließen. Der nächste, der sich ihm in den Weg stellt, ist Malepe, doch bevor er überhaupt einen Ton sagen kann, schlägt Jonah ihn entnervt zu Boden. Als er aus der Tür tritt, steht er vor seiner Tochter, bei der er die schlagkräftige Taktik leider nicht anwenden kann. Leilani erinnert ihn daran, dass er versprochen hat, diesen besonderen Tag mit ihr zu verbringen. Jonah versucht sich damit herauszureden, dass er den folgenden Tag gemeint habe und dieses Missverständnis durch die durch Fe'ausis Hoheitsgebiet verlaufende Datumsgrenze zustande gekommen ist. Allerdings zeigen die Uhren mit west- und ostfe'ausischer Zeit an der Wand dieselbe Uhrzeit und bei seiner diskussionsfreudigen Tochter beißt er damit auf Granit. Mit einem "Hier geht es um wichtige Botschaftsangelegenheiten!" gelingt Jonah endlich die Flucht. Hilfesuchend wendet sich Leilani an Leighton und die beiden machen sich an die Verfolgung, nachdem Leighton diagnostiziert hat: " Nach seinem Aussehen, Benehmen, der Art wie er riecht und sich seine Nasenhaare auszieht zu urteilen, würde ich sagen, das ist ein Mann, der unterwegs zu einem Date ist." Leilani ist davon zwar nicht überzeugt, klemmt sich aber mit ihm in den altersschwachen Fiat Panda, um die Verfolgung aufzunehmen. Leider scheint die Inventarnummer 13 des Autos der neuseeländischen Regierungsflotte ein böses Omen zu sein, denn der Motor röchelt vor sich hin, springt aber nicht an. Leighton ist das peinlich und er bittet mit einem entschuldigenden Blick, Leilani, doch das Vehikel ein bisschen anzuschieben.
Immerhin schaffen sie es, Jonah bis zu einem eleganten Hotel zu folgen, wo der Botschafter auf jemanden zu warten scheint. Leighton nutzt die Zeit, um herauszufinden, was an diesem Tag so Besonderes ist. "Es ist der Geburtstag meiner Mutter," informiert ihn Leilani. "Oh, sie ist…." Leighton kommt nicht dazu auszusprechen. "Sagen Sie nicht, gestorben, Sie ist nicht tot!" beharrt Leilani aufgebracht. Leighton wirft seine diplomatischen Fähigkeiten in die Bresche: "Eigentlich wollte ich sagen, sie ging shoppen und kam nie wieder zurück." "Er ist noch immer mit ihr verheiratet, bis er eines Tages stirbt", regt sich Leilani mit Blick auf Jonah auf, der inzwischen auf eine tief dekolletierte Frau zugeht, die auf der Treppe erschienen ist. Leighton fühlt sich bemüßigt sie zu beruhigen und spekuliert über den eher harmlosen Fall, dass Jonah nur wieder einmal dabei ist, ein krummes Ding zu drehen, um die neuseeländische Regierung reinzulegen, als ihm beim Anblick der rassigen Schönheit fast der Unterkiefer herunterklappt und ihm ein "Heiliges Kanonenrohr!" entfährt. Jonah umarmt und küsst die Frau und räumt damit jede harmlose Erklärung aus dem Weg. Während Leighton bald die Augen aus dem Kopf fallen, erdolcht Leilani ihren Erzeuger mit Blicken. Der fährt mit seiner Eroberung ab. "Was sollen wir jetzt machen?" will Leighton wissen. "Zurückfahren!" beschließt die wütende Leilani. Leider klappt das wegen der Mucken des Wagens nicht auf Anhieb und als Leighton erneut um Starthilfe bittet, entlädt sich der Zorn über ihn. Leilani schmettert die Autotür ins Schloss, dass es ein Wunder ist, dass der Wagen nicht in seine Einzelteile zerfällt.
In der Botschaft will Leighton von Suga die Geschichte von Mrs. Jonah hören. Suga ergreift die Gelegenheit, ihm auf die Pelle zu rücken und fummelt an seiner Krawatte herum. "Sie ging einkaufen und kam nicht wieder." "So viel weiß ich auch," wendet Leighton ein, "da muss noch mehr sein." Als ob dies alles beantworten würde, lässt sich Suga herab zu ergänzen: "Sie ging Schuhe kaufen." Leighton ist nicht zufrieden. "Aber sich so aus einer Familie zu verabschieden!" Suga verteidigt die weiblichen Gelüste: "Sie liebte Schuhe. Wirklich! Warum - " sie nestelt an seinen Hemdknöpfen herum - "wollen Sie den ganzen Kram eigentlich wissen?" Leighton wird es ungemütlich und er entzieht sich ihr. "Ich wollte nur wissen, wieso eine Frau ihrem Mann und ihrer Tochter abhauen kann." Suga fängt ihn wieder ein und streichelt seine Arme. "Zunächst: Leilani war 21 und saß im Gefängnis, da sie den König einen Unterdrücker genannt hat und er das auf sein Gewicht bezogen hat. Er ist da sehr empfindlich." Energisch zieht sie Leightons Hände auf ihre Hüften und umfasst sein Gesicht. "Zweitens: Mrs. Jonah war nicht einfach zu lieben, die einzige, die es tat, war Leilani." "Was war mit Jonah?" will Leighton wissen. Suga hat eigentlich anderes im Sinn, als alte Kamellen über das Familienleben des Botschafters hervorzukramen, aber wenn ihr das die Aufmerksamkeit Leightons beschert, lässt sie sich zu weiteren Erläuterungen herab. Allerdings hat sie da einen besonderen Vorschlag: "Wie wäre es: für jede Frage, die Sie stellen, ziehen wir beide ein Kleidungsstück aus." Sie dreht sich um, um ihrem Po an seinen Kronjuwelen zu reiben und ihn dann weiter zu begrabbeln. Leighton ist entsetzt und macht sich heftig von ihr los. "Also, Jonah liebte seine Frau nicht mal?" versucht er wieder in ungefährliches Fahrwasser zu gelangen. "Die Party, als er herausfand, dass die weg war, dauerte eine Woche", informiert ihn Suga und steuert zielsicher wieder ihre Beute an. "Das ist furchtbar." Noch furchtbarer ist es allerdings für Leighton, dass der Möchtegern-Vamp wieder auf Tuchfühlung mit ihm geht. "Das passiert bei den fe'ausischen arrangierten Hochzeiten öfter, die wirklich Zusammenpassenden zu finden ist so schwierig." Leighton springt leicht panisch von der Couch auf. "So - es war also eine arrangierte Ehe?" Suga misst ihn mit einem verächtlichen Blick: "Wie sonst sollte Jonah an eine Frau kommen?" "Er hat ja jetzt auch keine Probleme damit!" rutscht es Leighton heraus. Suga ist mehr als interessiert. "Wollen Sie mir etwa sagen, dass Jonah eine Frau hat???" Sie stößt Leighton ob dieser ungeheuren Neuigkeit weg. Dem ist es peinlich, sich verplappert zu haben und er bittet: "Sie müssen mir versprechen, es niemandem zu erzählen."
Als Jonah beschwingt in die Botschaft zurückkehrt, haben sich alle im Flur versammelt und applaudieren begeistert. Suga kann es sich nicht verkneifen, zu fragen, ob seine Auserwählte blind sei. Jonah ist sauer und stürzt in Leightons Büro. "Sie haben mir nachspioniert!" "Nein, hab ich nicht", wehrt dieser sich, aber Jonah kommt gerade so richtig in Fahrt: "Sie sind mir gefolgt, saßen im Auto, haben alles beobachtet - das nenne ich spionieren!" Leighton windet sich: "OK, wenn Sie nach dieser Definition gehen, habe ich spioniert." "Wie lange haben Sie mir nachspioniert?" regt sich Jonah weiter auf, "Sind Sie uns den ganzen Weg vom Hotel nachgefahren?" Während Leighton ihn zu beschwichtigen versucht, schlägt die Stimmung des Botschafters um: "Denn ich war fantastisch!" Er prahlt mit seiner Eroberung Svetlana und erzählt detailliert von seinem Rendezvous. So genau wollte Leighton es eigentlich gar nicht wissen, aber einmal in Fahrt gekommen, sonnt Jonah sich in seinem Erfolg. Leighton unterbricht ihn mit der Mitteilung, dass Leilani ebenfalls Bescheid weiß und es als Betrug an seiner Frau ansieht. Jonah kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass sie sich nicht für ihn freut, dass er jemanden gefunden hat, seit er die dumme Kuh (ihre Mutter) losgeworden ist. Leider bekommt er erst, als es Leighton wieder gelingt, zu Wort zu kommen, mit, dass Leilani seit einiger Zeit in der Tür steht und seinen Bericht und seine abfälligen Bemerkungen gehört hat. Empört faucht sie ihn an. Etwas belämmert stellt Jonah fest, dass die Sache wohl nicht so gut gelaufen ist.
Leilani nimmt ihren Vater ins Kreuzverhör. Er versucht ihr klar zu machen, was für ein heißer Feger Svetlana ist. Sie kann ihn allerdings nicht verzeihen, dass er sich ausgerechnet am Geburtstag ihrer Mutter mit ihr getroffen hat. Letztlich einigen sich die beiden darauf, gemeinsam mit Svetlana zu essen, damit Leilani sie besser kennenlernen kann.
Leighton sitzt friedlich in seinem Büro, als urplötzlich Mick vor ihm auftaucht und Genaueres über Jonahs neue Flamme wissen will. Auf einer Skala von 1-10 soll Leighton bewerten, wie wichtig sie Jonah ist. Dieser fragt, ob er auch eine höhere Zahl wählen kann. Mick sieht seine düsteren Befürchtungen bestätigt und kommt als Nächstes auf ihre Nationalität zu sprechen. "Russin?" "Der Name Svetlana legt das nahe", bestätigt Leighton ihm, und will natürlich den Grund für Micks Verhalten wissen. Widerstrebend und mit vielen Ausflüchten gibt der zu, mit einem zwielichtigen Russen Geschäfte gemacht zu haben. Die Details des Kuhhandels, der in einer Sauna über die Bühne ging und bei dem es um Geldwäsche mit Hilfe eines nicht existierenden fe'ausischen Fußballteams in einer ebenfalls nicht existierenden Liga ging, verschweigt er ihm lieber. "Warum es ging, ist nicht so wichtig, wichtig ist, dass mein Geschäftspartner Russe ist und das Svetlana Russin ist." Leighton kommt ein Gedanke: "Sie glauben…" Mick schneidet ihm das Wort ab. "Nicht hier drin!""Ist mein Büro etwa verwanzt?" empört sich Leighton. Obwohl Mick das vehement abstreitet, sieht er vorsichtshalber unter dem nächstgelegenen Bilderrahmen nach.
Immerhin kommt Leighton so in den Genuss eines konspirativen Treffens mit dem Rest der Fe'ausis in der multifunktionalen Garage. Er weiß dies zu würdigen und guckt sich interessiert um, was Mick zu verhindern sucht, da - mit Tüchern verdeckt - dort die Zutaten für weitere dubiose Machenschaften und Geschäfte lagern. "Eine Honigfalle!" Suga glaubt es kaum. Mick sucht Unterstützung bei Leighton. "Welchen anderen Grund gäbe es für eine Frau, mit Jonah in die Kiste zu springen?" Kirstys romantische Erklärung, weil sie ihn möge, erntet einen Lacherfolg. "Also gehört sie zur russischen Mafia?" will Malepe wissen. Das Wort hört Mick gar nicht gern, was Malepe allerdings wieder völlig falsch versteht. "Sag einfach russische Gangster, aber am besten ist, du sagst einfach gar nichts", meckert Mick ihn an. "Gangsta", das Wort setzt etwas in Malepes Hirnwindungen in Gang, wie Kirsty mit einem besorgten Seitenblick bemerkt. "Oder sie ist eine Schlampe auf Goldsuche", vermutet Suga. "Egal, Leighton muss es ihm stecken!" beschließt Mick. Der zuckt hoch. "Warum gerade ich?" "Weil er Ihnen zuhört." "Tut er nicht!" versucht Leighton den Kelch an sich vorüber gehen zu lassen. "OK, weil er Sie nicht schlagen wird, wenn Sie schlechte Neuigkeiten überbringen", wird ihm beschieden. Leighton hat da etwas andere Erfahrungen, aber er ergibt sich in sein Schicksal.
Inzwischen macht Jonah bei seiner Tochter gut Wetter für seine Geliebte. Sie sei Tänzerin, aber eine seriöse und habe einen Doktortitel in Astrophysik und sei eben außerdem noch zufällig ein heißes Teil. Leilani ist weiterhin mehr als skeptisch.
Malepe stolziert angetan mit Piratentuch, Protzkette und Basecap durch den Flur und wirft sich vor Kirsty in Pose. "Du gehst auf ein Kostümfest?" vermutet sie, doch weit gefehlt. Malepe will mit seinem Look und seinem Gehabe die russische Gangsterbraut davon überzeugen, dass die fe'ausischen Gangsta die coolsten im Ghetto sind. "Äh, Fe'ausi hat keine Ghettos", wirft Kirsty ein, aber Malepe übergeht das und zieht seine Show vor Svetlana ab, die keine Wort von dem Quatsch, den er da absondert, versteht. Kirsty heißt sie willkommen und rät ihr Malepe, der man als Kind wiederholt hat auf den Kopf fallen lassen, einfach zu ignorieren. Da taucht Jonah auf, und zum Entsetzen der Zuschauer raspelt er gleich Süßholz und schleppt Svetlana in sein Büro. Doch die versteht es, sich beliebt zu machen und sülzt der skeptischen Leilani vor, was ihr Vater alles Positives über sie erzählt hat. Als sie von Demokratie und Politik spricht, blüht Leilani regelrecht auf, besteht aber darauf, dass sie und Svetlana allein essen, um sich ungestört unterhalten zu können.
Jonah und Leighton beobachten durch das Fenster ihr Gespräch, dass sich allerdings nicht - wie Jonah zunächst annimmt, um seine physischen Qualitäten dreht. "Wenn die beiden nicht miteinander klar kommen……" überlegt er. "Welche der beiden würden Sie wählen, wenn Sie müssten?" will Leighton von ihm wissen. "Da gibt es nichts zu wählen. Da ist Leilani, aber die würde nicht mehr mit mir reden…." Leighton ist entsetzt. "Sie würden Svetlana Ihrer Tochter vorziehen?" Jonah beobachtet Svetlana, die genüsslich fe'ausisches Fastfood verdrückt und gerät ins Schwärmen: "So eine Frau kann man doch nicht mehr von seinem Rasen lassen, besonders, wenn man bereits weiß, wie klasse es war, bei ihr zu grasen." Während er genießerisch seinen Erinnerungen nachhängt, hat Leighton nur Augen für Leilani. Die will in der Zwischenzeit wissen, was Svetlana wirklich von ihrem Vater will. Die Russin preist dessen Vorzüge in den höchsten Tönen und beteuert, ihn wirklich zu lieben. Widerwillig akzeptiert Leilani das. Der Botschafter ist über diese Entscheidung mehr als erfreut und malt sich in den schillernsten Farben aus, was er mit seiner Angebeteten tun wird, als seine Tochter ihn davon in Kenntnis setzt, dass Svetlana nicht da ist, da sie das fettige Essen nicht vertragen hat.
Erneut kommt es zur Beratung in der Garage. "Wir haben Sie geschickt, eine einfache Aufgabe auszuführen und Sie haben versagt!" wirft Mick Leighton vor. "Und nur, weil Sie seine Gefühle nicht verletzen wollten?" Auch Malepe verleiht seinem Missfallen Ausdruck: "Seien Sie ein Mann, samtpfötiger weißer Junge!" Leighton ist wütend: "Wenn ich zu zartfühlend bin, warum machen Sie es nicht selbst?" Malepe weiß einen guten Grund dafür: "Er wird mich mit seinem Aratikastab verdreschen." "Angst zu haben, ist auch nicht gerade sehr männlich!" trumpft Leighton auf. "Sie sind weißer als ich!" versucht Malepe weiter zu argumentieren. "Wenn Sie alle zu zartfühlend sind und ich es offensichtlich auch bin", analysiert Leighton die Situation, "ist - soweit ich das sehe - die einzige Möglichkeit es gemeinsam zu tun. Auf diese Art und Weise wird er sehen, dass es sich um Bedenken handelt, die die, die sich um ihn sorgen, teilen. - Und außerdem bilden wir dann eine sichere Anzahl, wenn er mit großen Dingen herumfuchtelt."
Mick, Malepe, Kirsty, Suga und Leighton sind in Jonahs Büro angetreten und drucksen nun herum. Jonah stellt spöttisch fest: "So viele Leute, so wenig zu sagen." Leighton fasst sich ein Herz. "Wir.." Sofort wird er von Kirsty unterbrochen: "Die meisten von uns", wobei sie sich demonstrativ distanziert. Leighton nimmt wieder den Faden auf: "Wir sind ziemlich in Sorge wegen Svetlana. In Anbetracht gewisser Geschäfte mit gewissen Russen könnte Svetlanas Auftauchen etwas anderes als eine zufällige Koinzidenz von Ereignissen sein." Jonah erhebt sich und poltert los: "Wollen Sie etwa behaupten, meine Svetlana sei auf irgendeine Weise eine Honigfalle?" Als Leighton peinlich berührt antworten will, brüllt er gleich weiter: "Halten Sie mich für so dumm?" Malepe, Mick, Kirsty und Suga beeilen sich, dies zu verneinen. Inzwischen steht Leighton ziemlich allein vor Jonah, die anderen haben wohlweislich einen Sicherheitsabstand bezogen. "Sehe ich aus wie eine dumme Kokosnuss mit einer Kokosnuss anstelle eines Gehirns, der eine Honigfalle nicht auf den ersten Blick erkennen würde?" tobt Jonah zwar nicht ganz logisch, aber dafür umso beeindruckender. Leighton versucht zu antworten: "Nnnnnein." Die anderen stimmen ihm eifrig zu. Jonah beguckt sich seine Gegenüber und wird plötzlich ganz ruhig. "Weil sie eine Honigfalle ist, ich habe es vom ersten Moment an gemerkt als sie mich angemacht hat, mir tiefe Einblicke gewährte und verschämt kicherte, als sie die plüschigen Handschellen zurück in die Tasche stopfte und mir ins Ohr flüsterte, dass sie immer diese Fantasie über große braune Jungs gehabt hätte." Genießerisch schwenkt er die Hüften. Leighton kann es nicht fassen. "Und Sie haben kein Problem damit?" Wenn Sie mal zuhören würden", raunzt Jonah ihn ungeduldig an. "Lass nie eine Frau aus deiner Umarmung schlüpfen, selbst wenn sie mit Honig bedeckt ist. Leute, wisst ihr denn nicht, dass es dort, wo eine Honigfalle ist, es auch einen Honigbären gibt? Und ich war der, der den Honig probieren durfte!"
In der Hotelsauna vergnügt sich Svetlana mit Micks russischen Geschäftspartner, als Jonah dazu kommt. Erschreckt fährt sie hoch und versucht, den Mann, mit dem sie da gerade sehr ungeschwisterlich zugange war, als ihren Bruder auszugeben. Jonahs Antwort trieft vor Zynismus: "In dieser ach so kleinen Welt hat dein --- Bruder ---- Geschäfte mit einem meiner Leute gemacht." Mick kommt hinzu. "Dann tauchtest du mit deinem slavischen Sexappeal auf und ich fragte mich, ob diese Dinge irgendwie miteinander verbunden wären. Und ob einige Nacktfotos den Weg zu meinem Bruder finden würden, der zufällig unser König ist, wenn wir nicht einen größeren Teil unseres Gewinns abgeben würden. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich diese hier machen lassen." Er klatscht dem Russen einen Stapel Vergrößerungen hin. Mick mischt sich ein. "Jonah, könnten wir…" Der würgt ihn ab. "Schsch! Jetzt ist keine Zeit für Geschwätz." Der Russe begutachtet inzwischen die Bilder, die ihn mit Mick händchenhaltend in blauen Badehosen und Blümchenbadekappen am Rand des Pools zeigen und ziemlich zweideutige Interpretationen zulassen. "Das ist mein Lieblingsbild", kommentiert Jonah eines, das den Russen mit lüsternem Blick zwischen den gespreizten Schenkeln Micks zeigt. "Sieht fast aus wie Synchronschwimmen, nicht sehr maskulin", stellt Jonah süffisant fest. Mick flüstert aufgeregt: "Sie wissen, ich habe nur meine Pflicht für mein Land getan!" "Honig, meine lieben russischen Freunde", schließt Jonah "gibt es in vielen Geschmacksrichtungen." Der Russe gibt auf. "Nun, Sie können einen Kameraden nicht dafür verurteilen, es versucht zu haben." "Da wir das jetzt geklärt haben", geht Jonah zum geschäftlichen Teil über, "lassen Sie uns über das großartige fe'ausische Fußballteam reden und das große Stadion, für das Sie zahlen werden." "Warum reden wir vier nicht im Whirlpool meiner Suite darüber?" schlägt der Russe mit einiger Verzweiflung vor. "Sie führen Geschäftsgespräche mit Mick", beschließt Jonah, "während Svetlana und ich uns um das Whirlpool-Ding kümmern." Er schnappt sich die gar nicht so unwillige Svetlana, während Mick noch um seine Fassung ringt. "Ach übrigens", dreht sich Jonah noch mal um, "machen Sie mir Abzüge in der Größe 8 x 10, weil mich das gut aussehen lässt, Süßer!" Mick kann sich so gar nicht über die Aussicht auf weitere handgreifliche Geschäftsgespräche freuen.
Vor der Botschaft hat Leighton die Motorhaube seines widerspenstigen Gefährts geöffnet und steht etwas hilflos davor, als Leilani mit dem Fahrrad aus der Botschaft kommt. "Sie ist Doktor der Astrophysik und glaubt an die Demokratie!" kommentiert sie noch einmal das erotische Abenteuer ihres Vaters. "Großartig." Mehr fällt Leighton, der sie bereits wieder mit den Augen verschlingt, dazu nicht ein. "Manchmal machen schöne Frauen das nicht für Geld, sondern wegen ihres Herzens." Im Nachhinein versucht sich Leilani das Ganze schön zu reden. "Deshalb können Männer lange Zeit in Hoffnung leben", schmachtet Leighton sie an. Leilani wird unter seinem Blick unruhig und kommt lieber noch mal auf ihren Vater zurück. "Wenn er da nicht weitergekommen ist - Jonah könnte es bei vielen anderen Leuten." Leighton reißt sich zusammen und besinnt sich auf seine diplomatischen Fähigkeiten. "Damit wäre Jonah wohl einverstanden." Nach einem langen Blick ihrerseits verabschiedet sich Leilani und lässt einen sichtlich verwirrten Leighton zurück. "Besondere Tage", murmelt er vor sich hin, während er aufs Gradewohl mit dem Schraubenzieher an der Batterie herumstochert. Unerwartet springt der Motor an.
xx advertisement // paid per click